DER TAG, AN DEM ER BLIEB

SYNOPSIS

Nach einer knappen Klassenwahl stürmt ein widerspenstiger Teenager wütend aus der Schule, bis er einem ruhigen Polizisten begegnet, der einst dasselbe erlebt hat und lernt, dass Demokratie nicht ums Gewinnen geht, sondern darum, den Mut zu haben, zu bleiben, zuzuhören und mitzugestalten.

Franky (15) schwänzt nach einem Wutausbruch während einer Klassenwahl den Unterricht.

Im Park trifft er Steinberg (45), einen Polizisten auf Fahrradstreife. Statt ihn zu bestrafen, begegnet Steinberg Franky mit Ruhe, Respekt und Vertrauen.

Durch ein Gespräch lernt Franky, dass Demokratie nicht nur bedeutet, die eigene Meinung zu äußern oder zu protestieren, sondern auch Verantwortung dafür zu übernehmen, andere Meinungen auszuhalten.

Am Ende des Tages kehrt Franky in die Klasse zurück. Dort erlebt er, dass Verständigung möglich ist: Eine Mitschülerin entschuldigt sich, und Franky entscheidet sich bewusst für Versöhnung.

Demokratie wird für ihn nicht erklärt, sondern erlebt, als menschlicher Prozess des Zuhörens, der Anerkennung und des Miteinander

PROJEKTZUSAMMENFASSUNG

Der Tag, an dem er blieb ist ein 20-minütiger Kurzfilm, der in einem einwöchigen Filmworkshop mit einer 10. Klasse der St.-Ursula-Schule in Zusammenarbeit mit SONNENKINDFILM e.V. entstanden ist.

Das Projekt verbindet Filmarbeit mit dem Thema Demokratie.

Worum geht es?

Im Film verliert der 15-jährige Franky eine Klassenwahl. Er ist wütend und enttäuscht und verlässt den Unterricht. Im Park trifft er auf den Polizisten Steinberg. Dieser erzählt ihm, dass er als Jugendlicher selbst einmal eine Wahl verloren hat. Er wollte damals auch alles hinschmeißen – ist aber geblieben. Franky versteht: Demokratie heißt nicht, immer zu gewinnen. Demokratie heißt, zuzuhören, andere Meinungen auszuhalten und trotzdem weiter mitzumachen.

Am Ende kehrt Franky in die Klasse zurück und entscheidet sich für ein Gespräch statt für Streit.

Wie lief das Projekt ab?

Das Projekt dauerte eine Woche:

  • 2 Tage Vorbereitung: Die Schülerinnen und Schüler lernten die Grundlagen des Filmemachens kennen (Drehbuch, Schauspiel, Kamera, Story).
  • 3 Tage Dreh: Die Klasse arbeitete gemeinsam am Film. Die Jugendlichen übernahmen Rollen vor und hinter der Kamera.

Eine weitere Gruppe drehte zusätzlich einen 20-minütigen Dokumentarfilm über die Entstehung des Spielfilms.

Ziele des Projekt

  • Demokratie verständlich und erlebbar machen
  • Den Umgang mit Gefühlen wie Wut und Enttäuschung stärken
  • Zeigen, dass Autorität auch zuhören und begleiten kann
  • Teamarbeit und Verantwortung fördern

Warum ist das wichtig?

Gerade in Zeiten, in denen viele Diskussionen schnell laut und hart werden, erinnert der Film an etwas Einfaches: Demokratie funktioniert nur, wenn wir bereit sind zu bleiben und einander zuzuhören.

Das Projekt zeigt, dass junge Menschen durch kreative Arbeit lernen können, Verantwortung zu übernehmen und sich als Teil einer Gemeinschaft zu verstehen.

Die Nachhaltigkeit Für die Schülerinnen und Schüler:

Sie lernen, wie Demokratie im Alltag funktioniert: diskutieren, abstimmen, andere Meinungen aushalten. Dabei üben sie Teamarbeit, Verantwortung und den Umgang mit Gefühlen wie Wut oder Enttäuschung. Auch ihre Medienkompetenz wird gestärkt.

Die Nachhaltigkeit für die Schule:

Das gemeinsame Projekt stärkt den Zusammenhalt. Der Film kann später weiter im Unterricht genutzt werden.

Die Nachhaltigkeit für die Gesellschaft:

Wenn junge Menschen verstehen, dass Demokratie bedeutet, auch nach einer Niederlage im Gespräch zu bleiben, fördert das langfristig eine respektvolle und verantwortungsbewusste Haltung.

Ton und Stil:

Geerdet und intim. Die Demokratie setze auf zurückhaltende Performance und natürlichen Dialog, sowie visuelle Wiederholungen (Park und Klassenzimmer), um die innere Reise des Protagonisten widerzuspiegeln. Die Kamera beobachted anstatt zu werten und lässt Stille und Gesten emotionale Bedeutung vermitteln.

PRODUKTIONSDATEN & KONTAKTE

ARBEITSTITEL DER TAG, AN DEM ER BLIEB
GENRE Kurzfilm | Drama
LÄNGE ca. 15 Minuten

Kurzbeschreibung für Schule und Bildung:

Der Kurzfilm erzählt aus der Sicht eines Jugendlichen, wie Demokratie im Alltag funktioniert, jenseits von Theorie und Lehrbuch. Anhand einer Klassensprecherwahl wird deutlich, dass demokratische Prozesse nicht nur Rechte sichern, sondern auch emotionale Herausforderungen mit sich bringen: Frustration, Wut, Ausgrenzung und die Notwendigkeit, anderen zuzuhören.

REGIE & PRODUZENT

Michael Davies
+49 176 23 13 70 77
info@sonnenkindfilm.com

St. Ursula-Schule Hannover

IMPRESSIONEN

Photos by Andreas Jopp

KONTAKT

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